totd #36 – Sich outen

Wenn man irgendwas tut was seiner Meinung nach nicht den gesellschaftlichen "Normen" entspricht, fängt der Kopf an viel zu viele Fragen zu stellen. Soll ich es tun? Kann ich es schaffen? Ist es sinnvoll es zu tun? Wie finden es andere? Wenn ich es tue, soll ich es anderen überhaupt erzählen? Welche Konsequenzen wird es mit sich bringen? Verliere ich dann mein Platz in der Gesellschaft? Werden mich Menschen verlassen und mich anders sehen? Meine Antwort darauf ist generell ja. Im schlimmsten und im besten Fall kann es ein ja sein. Das Ding ist, wir können es vorher nicht wissen. Das Leben passiert so oder so.

#19 – Eine Nacht im KitKat

Es war Anfang Dezember und weil Artemis noch Gutscheine übrig hatte, haben wir uns entschlossen zusammen nach Berlin zu fahren. Ich freute mich sehr, dass sie zugestimmt hat mich ins KitKat* zu begleiten. Nachdem wir eine Stunde angestanden haben und den Türstehern in der Kälte zeigen durften was wir für die Party angezogen haben, wurden wir in den Club reingelassen. Wir haben uns ausgezogen, die Sachen an der Garderobe abgegeben und sind erstmal orientierungslos rumgelaufen um uns die Menschen und Location anzuschauen. Nachdem wir einen Stop an der Bar gemacht haben, haben wir uns in die Menge gemischt und getanzt.

totd #35 – „Fast-Sex“ aka Vorspiel

Warum inkludiere ich das Wort "Fast-Sex" (*fast als deutsches Wort und nicht das englische "fast" für schnell) obwohl es eigentlich das Selbe ist wie ein Vorspiel? Meiner Meinung nach dient Vorspiel als der Akt vor dem Sex. Was ist, wenn ich danach gar keinen Sex will? Ist es dann trotzdem richtig das als Vorspiel zu bezeichnen? Ich finde nicht, da ich oft gar keine Intention habe danach penetrativen Sex zu haben. Damals war es weil ich nicht als billig abgestempelt werden wollte, jetzt eher, weil ich irgendwo auf dem Asexualität-Spektrum residiere und oft einfach gar keinen Sex haben möchte und/oder brauche.

Tagebuch #13 – Ziele verfolgen

Ja, ich arbeite jetzt wieder nachdem ich tatsächlich fünf Monate arbeitslos war. Es ist genau so hart wie ich es mir vorgestellt habe. Das Arbeiten an sich ist in Ordnung und ich finde meine Arbeitskollegen sogar total nett. Plötzlich musste ich mich an den niedrigeren Energielevel gewöhnen und mich davon verabschieden Nachts viel zu lange wach zu sein. Die Realität eher sieht so aus, dass ich wieder im Zombiemodus lebe und den ganzen Tag nur daran denke, wie ich an Schlaf komme. Als es dann soweit ist, liege ich hellwach da und bin so gestresst, weil ich weiß, dass ich schlafen gehen muss. Dann ist es plötzlich 4 Uhr Nachts und ich zwinge mich doch das Hypnose-Video einzuschalten um zumindest ein paar Stunden zu schlafen. 

#11.5 – Sexfails sind zurück!

Der letzte Teil von Datefails ist schon eine Weile her, aber jetzt geht es weiter! Falls ihr neu dabei seid, dann könnt ihr direkt zum Anfang (Dateflops & Sexfails) hüpfen.  #6 - Erstes Sexdate Nachdem ich ein paar sexlose Dates in der Öffentlichkeit hatte und ich ziemlich unbeeindruckt war, dachte ich mir, dass ich reine Sex-Dates ausprobieren sollte. "DV" schrieb mich an und hat mich zu sich nach Hause eingeladen. Ich wusste vorab nicht wirklich viel über ihn, habe aber dann trotzdem zugesagt. (Macht es mir nicht nach.) Ein paar Tage später bin ich in die U-Bahn gestiegen und bin zu ihm gefahren. Er holte mich an der Station ab und wir sind zu ihm gefahren. Die Wohnung hatte einen sehr schönen Balkon und war auch sehr ordentlich.