#2.6 – Sex & Spielen

Wir sind beim sechsten Teil angekommen, wenn ihr den vorherigen Teil verpasst habt, könnt ihr hier nochmal nachlesen. Wenn ihr neu hier seid, würde ich euch empfehlen an den Anfang zu springen. Hier kommt ihr zum ersten Teil dieser Geschichte.

Der Morgen fing bei uns immer ähnlich an. Toilette, kuscheln, knutschen, reden und erstmal das Bett nicht verlassen. Wie ich im vorherigen Teil schon erzählte, haben wir uns angezogen wie Magneten und konnten nie wirklich die Finger von einander lassen. Ich liebte es ihm nah zu sein und eine Menge zu kuscheln. Nach einer Weile haben wir uns durchgerungen was zu frühstücken. Danach hat das Bett auch schon wieder gerufen. Letztendlich haben wir die meiste Zeit im Bett verbracht, wenn wir uns getroffen hatten. Er hatte im Zimmer keine Couch, also war das Bett die einzige Möglichkeit in Privatsphäre zu chillen. Manchmal war es die Dachterrasse, wenn ich eine rauchen wollte, aber viele Gründe hatten wir nicht um das Zimmer zu verlassen.

Ich durfte mich ausziehen und er hat mir eine Augenbinde angelegt. Augenbinden sind sicher sinnvoll, aber ich muss ehrlich sagen, dass es mich nervt, wenn die sich selbstständig machen und dann verschieben. Ich bin eh ein Mensch, der gerne seine Augen zu macht und genießt. Der Elektrowand wurde an meinem Körper entlang gestreift. Die Stromschläge waren nicht all zu stark, aber ich zuckte immer leicht, wenn ich einen bekam. Ich hätte nie wirklich gedacht, dass ich es mögen würde, aber zum Glück bin ich ein Bordie und offen für neue Sachen. Das Gefühl ist komisch, aber irgendwie aufregend.

Danach hat er den Analplug geholt, mein Analloch gedehnt und mit ihm gespielt. Ich stehe total auf anal, also habe ich ziemlich laut gestöhnt. Außerdem kriege ich immer total die Gänsehaut. Er streifte sich nach einer Weil ein Kondom rüber und steckte mir sein Schwanz in meinen Arsch. Es war sein erstes Mal Analsex und es dauerte nicht lange, bis er kam. Ich liebte seine Orgasmen. Sein ganzer Körper zuckte und er war immer völlig hin und weg. Es war so schön ihn dann zu streicheln um seine Lust noch ein bisschen mehr zu steigern. Wir lagen meistens dann regungslos und umschlungen nebeneinander da und genossen den Moment. Ich freute mich auch über alle ersten Male, die wir miteinander teilten. So wie ich stolz war ihm seinen ersten Analsex schenken zu dürfen.

Wir machten eine Pause und schauten uns sicherlich zusammen was an, aber lange nichts tun, hat bei uns nie wirklich lange funktioniert. Wenn ich unten lag mochte er es mit seinem Penis ganz nach oben zu rutschen um ihn mir tief in den Mund zu rammen. Gott, er war mit seinen Knien immer auf meinen Armen und das tat jedes Mal verdammt weh. Eine Zeit lang dachte ich, dass ich es mag, aber irgendwann hatte ich mich entschlossen zu sagen, dass mir das doch zu unangenehm ist. Er wusste irgendwie immer wie er mich feucht kriegt. Eigentlich musste er mich nur anschauen und ich war schon nass. Meine ganze versteckte Sexualität ist durch diesen Mann zum Vorschein gekommen. Ich wollte ihn gefühlt immer und ich hatte sicherlich niemandem so oft in den Schritt gegriffen als ihm. Ich tat es sogar ab und zu, wenn ich Nachts aufgewacht bin.

Er sagte immer, er wäre gegen Gewalt und könnte sich nicht vorstellen jemandem wehzutun, aber das hab‘ ich ziemlich schnell geändert. Heute war das erste Mal, dass er mir eine Ohrfeige gegeben hatte. Ich mochte es. Und gespankt hatten wir sicherlich auch schon. Wisst ihr worauf ich total abfahre? Würgen. Ich liebe das Gefühl eine Hand um meinen Hals zu haben. Oder wenn jemand hinter mir ist und mir in den Nacken atmet. Das macht mich total an; puh, ich bin schon fast erregt, während ich mir das hier gerade vorstelle. Vielleicht trage ich deshalb gerne Schals. Um meine Schwachstellen zu verstecken (;

Wir hatten auf jeden Fall bisschen gespielt; dies und das und dann hatten wir das erste Mal Sex! Es war nichts besonderes und hat auch nicht wirklich lange gedauert. Na gut, aber Penetration war mir in dem Falle nicht wichtig, aber ich dachte mir schon, dass es sein könnte, dass er nicht ficken kann. Sorgen hatte ich aber irgendwie nicht wirklich. So viel zum Thema, dass man so ziemlich alles durch die rosa Brille filtern kann (:

Ich musste das Wochenende am Samstag und Sonntag arbeiten, also machte ich mich nachmittags auf den Weg zurück nach Düsseldorf. Er begleitete mich zum Bahnhof. Die liebe Bahn hatte natürlich Verspätung, das Resultat war es dann zur Arbeit rennen zu müssen. Naja, ich wollte es nicht, aber hatte einen Kollegen getroffen, der losgerannt ist, also blieb‘ mir irgendwie nichts anderes übrig als den Mitläufer zu spielen. Zumindest war ich nur eine Minute zu spät dran. Wie immer war ich total durch, wenn wir uns gesehen hatten. Schlafen klappte ja nie wirklich. Zum Glück hatte ich da meine Spätschichten mit meiner entspannten Spätschicht-Crew! Wir haben meistens extremst gechillt, manchmal Pizza bestellt oder auch mal heimlich ein Bier auf Arbeit getrunken.

Mein Gehirn war da schon ziemlich BDSM-infiziert und auch auf der Arbeit war ich nicht wirklich da. Zum Glück war es Samstag und da sind die Vorgesetzten gar nicht da um mir irgendwie Stress zu machen. In der Zeit hatten wir schon gefühlt den ganzen Tag miteinander gechattet. Die gute Morgen Nachricht wurde täglich verschickt und es war eines der Dinge, auf die ich mich freute. Wir schrieben über alles mögliche, aber ich glaube die meiste Zeit fantasierten wir über Dinge, die wir miteinander machen könnten. Wir hatten sogar vorgehabt zusammen in so ein BDSM-Studio zu gehen. Was damit passiert ist, werdet ihr sicherlich irgendwann erfahren.

Es war schön als ich noch in der anderen Wohnung gewohnt hatte. Ich erinnere mich gerne daran, dass ich mit einem Radler in der Hand nach Hause zu spazieren gegangen bin. An dem Abend hatte ich plötzlich einen Trieb was zu unternehmen in Richtung feiern und sowas, aber als ich zuhause war und mein Brot gegessen hatte, flankte ich mich auf meine Matratze und es war nichts mehr mit mir anzufangen. Nur hatte ich immer Angst zu früh schlafen zu gehen, weil es dann passieren kann, dass ich mitten in der Nacht aufwache und einfach nicht wieder einschlafen kann.

Hiermit beende ich diesen Teil der Geschichte; der nächste ist sicher bald online! (:

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Ein Gedanke zu “#2.6 – Sex & Spielen

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