totd #36 – Sich outen

Wenn man irgendwas tut was seiner Meinung nach nicht den gesellschaftlichen "Normen" entspricht, fängt der Kopf an viel zu viele Fragen zu stellen. Soll ich es tun? Kann ich es schaffen? Ist es sinnvoll es zu tun? Wie finden es andere? Wenn ich es tue, soll ich es anderen überhaupt erzählen? Welche Konsequenzen wird es mit sich bringen? Verliere ich dann mein Platz in der Gesellschaft? Werden mich Menschen verlassen und mich anders sehen? Meine Antwort darauf ist generell ja. Im schlimmsten und im besten Fall kann es ein ja sein. Das Ding ist, wir können es vorher nicht wissen. Das Leben passiert so oder so.

totd #35 – „Fast-Sex“ aka Vorspiel

Warum inkludiere ich das Wort "Fast-Sex" (*fast als deutsches Wort und nicht das englische "fast" für schnell) obwohl es eigentlich das Selbe ist wie ein Vorspiel? Meiner Meinung nach dient Vorspiel als der Akt vor dem Sex. Was ist, wenn ich danach gar keinen Sex will? Ist es dann trotzdem richtig das als Vorspiel zu bezeichnen? Ich finde nicht, da ich oft gar keine Intention habe danach penetrativen Sex zu haben. Damals war es weil ich nicht als billig abgestempelt werden wollte, jetzt eher, weil ich irgendwo auf dem Asexualität-Spektrum residiere und oft einfach gar keinen Sex haben möchte und/oder brauche.

totd #34 – Sex & Tech

Ich bin ein großer Fan von Fortschritt und Technologie (und Black Mirror). Jedoch hat mich heute die Netflixserie "Osmosis" inspiriert diesen Artikel zu schreiben. Die Protagonistin bevorzugt es in der virtuellen Welt Sex zu praktizieren. Ich kann sie verstehen, denn ich würde keinesfalls nein dazu sagen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Neben der Tatsache, dass ich mit jeder Person Sex haben kann, wann ich es möchte; muss mich nicht mit Themen wie Dating, Reden und Beziehungen pflegen auseinandersetzen. Es wäre sozusagen masturbieren und Sex 3.0.

totd #33 – Folter

Dies ist so eine Art Fortsetzung von meinem Artikel totd #18 – Schmerz-Liebe. Ich bin zwar eher nicht so der Fan von emotionalem Masochismus aka verbale Erniedrigung, aber dafür bezeichne mich gerne als #Painslut. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schwer es ist jemanden zu finden, der meinen Masochismus stillen kann. Ich denke zwar, dass es genug Sadisten da draußen gibt, die es können, aber wenn man noch Ansprüche hat, dass man sich menschlich gut versteht, sieht es ganz anders aus. Es ist schwer für mich Aftercare anzunehmen, wenn der Aspekt fehlt. Manchmal siegt mein Masochismus und ich lasse mich random auf jemanden ein, aber ohne richtiges Aftercare ist es ziemlich hart. Da denke ich aber nicht, dass ich ein Einzelfall bin.

totd #32 – Dating Plattformen

Im letzten Artikel habe ich sehr detailiert über Fetlife geschrieben und da der Vergleich zu anderen Dating Plattformen nicht mehr hineingepasst hat, hole ich es heute nach (:Seit online social Media ein Ding wurde, war ich dem hingezogen. Chatten war schon immer mein Ding gewesen. (Inzwischen ist es eher sinnvolle Sachen schreiben und weniger chatten als Zeitvertreib.) ICQ mochte ich nicht, aber dafür hing ich umso mehr auf MSN und Yahoo-Messenger ab. Ich erinnere mich an die zig geöffneten Chatfenster und all die Stunden die ich einfach nur vor dem Rechner saß. Neben der Tatsache, dass ich mich gefühlt bei jeder Plattform angemeldet hatte, die mir über den Weg kam. Ich denke es fing mit Myspace an, ging über Knuddels weiter, bis zu heutigen Mainstream-Plattformen wie Facebook, Tumblr, Ingstagram etc.