Tagebuch #5 – Die ewige Suche nach mir selbst

My heart and soul were never mine to own
What you care to die for?
What you care to die from?

 

Viele Menschen denken ich wäre stark und selbstbewusst. Ehrlich zugegeben denke ich es manchmal sogar auch. Ich werde gefragt woher ich den Mut finde, die Dinge zu tun, ungemütlich und beängstigend sind. Die Antwort ist weder motivierend noch romantisch. Ich empfinde einen riesigen emotionalen Druck, wenn ich es nicht tue. Oft genug stoße ich an Momente, in dem ich mich hilflos und sinnlos fühle. Mich quält der Gedanke, ich könnte im Stillstand angekommen sein. Tue ich es, weil ich mir nur was Gutes tun möchte? Tue ich es, weil ich weiß, dass ich höchstwahrscheinlich leiden muss? Eigentlich ist es egal aus welchem Grund es passiert. Ich wünschte, ich könnte es aus freien Stücken tun und nicht aus meinem emotionalen Zwang.

Mein Leben könnte so viel langweiliger und einfacher sein. Ich träumte immer davon eine schöne monogame Beziehung zu haben, einen Job den ich mag und irgendwann ein Haus und Kinder. Es gibt noch eine sehr süße Strichmännchenzeichnung von der Zeit, wo ich noch zur Therapie gegangen bin. Also von irgendwann vor 10 Jahren. Ich wünschte, ich hätte es hier um euch meine traumhaften Strichmännchenkünste zu zeigen. Meine damalige Jungendfreundin hatte alles was ich haben wollte. Sie war reif, schlank, hübsch, diszipliniert, sportlich, intelligent, bescheiden und natürlich. Ich bewunderte alles in ihr. Auch Jahre später noch. Sie schien eine perfekte Beziehung zu haben, wo sie und er sich auf ihre Ziele konzentriert haben, aber jede Möglichkeit dazu nutzten zusammen zu sein.

Egal ob er in England studiert hatte und sie in Prag. Ich bin ihm auch einmal begegnet. Netter, intelligenter, liebevoller Kerl. Es scheint mir so als, ob sie sich sicher wären, den Rest ihres Lebens miteinander verbringen zu wollen. Sie schloss ihr Studium ab, hatte sich neben dem Studium eine kleine Selbständigkeit aufgebaut. Ich auf der anderen Seite nach wie vor ein Chaot, ein Liebesdrama beschissener als das andere, verschuldet und ohne jeglichen Plan was ich mit mir oder meiner Zukunft anfangen soll. Ich hatte mich sogar auf einem Portal angemeldet, wo alte Männer junge Frauen suchen und traf mich sogar mit zwei. Wenn ich richtig verzweifelt war, dachte ich darüber nach, mich zu verkaufen.

Meine Gedanken drehten sich nur darum, wie ich vor allem abhauen kann. Woher ich das Geld dafür kriegen könnte. Als ich merkte, dass mich keiner retten kann, habe ich den Versuch gewagt mich selbst zu retten. Das funktionierte nicht und all die Neuanfänge und Umzüge haben mir überhaupt nichts gebracht. Ich schleppte meine Probleme nur mit mir rum und suchte Dinge um mich zu betäuben. Ich entwickelte eine andere Strategie! Jeder kennt es. Man hört überall, dass man erst mit sich klarkommen muss, bevor man sich um jemanden anderes kümmern kann. Meine Interpretation: „Du wirst dich krass upgraden, bis du toll und perfekt bist. Dann wird man dich lieben.“ Das war jahrelang meine Droge. Ich las jede Menge Bücher, versuchte ordentlich zu sein, gesund zu essen, Sport zu machen, weniger zu feiern, brav zu sein.

Ich hatte ein komisches Ideal, dem ich nachgegangen bin. Ich wollte eine perfekte Freundin sein, die verständnisvoll und cool ist. Eine Freundin, die auch die beste Freundin und Seelenverwandte ist. Eine Freundin, die gut kochen und den Haushalt schmeißen kann. Eine Freundin, die ihren Partner über alles liebt, unverbraucht und treu ist. Die Einstellung hatte meine Sexualität komplett getötet. Das würde auch erklären warum ich teilweise über ein Jahr keine Dates oder Sex hatte. Bis meine letzte Beziehung in den Abgrund stürzte. Eigentlich kann man es gar nicht wirklich eine Beziehung nennen. Wir hatten uns nur einmal für eine Woche getroffen und er lebte in Tunesien.

Ich mochte ihn wirklich. Es hat Spaß gemacht mit ihm stundenlang zu reden und zu chatten. Wir hatten uns damals auf einem Discord im Voicechat kennengelernt und die ersten Nächte bis zum Morgengrauen miteinander geredet. Er hat mich gerne geärgert und ich hatte das Gefühl, er würde mich verstehen. Wir hatten sehr viele Gemeinsamkeiten was unsere Weltansicht und Werte anging. Er war die erste Person, die ich ernsthaft als meinen Seelenverwandten bezeichnet hatte. Blabla. Die Beziehung ist zerbrochen, weil es sich herausgestellt hat, dass er ein besitzergreifender Narzisst ist. Er hatte mich als Schlampe beschimpft, weil ich mit einem Kumpel bis 7 Uhr frühs feiern war. Ich war kurz davor, das wirklich zu glauben.

Es war das erste Mal, dass ich mir sicher war mit einer Person zusammen sein zu wollen. Mich quälten nicht die gängigen Verlustängste und Sabotagebedürfnisse. Ich wollte eine Zukunft mit ihm und habe sehr darauf vertraut, dass er wusste wer ich bin, Dadurch dufte ich zum ersten Mal das Gefühl der Freiheit genießen. Ich traute mich mein „Ich“ und mein Leben zu genießen und verlor mich nicht. Ich war sehr stabil zu der Zeit, pflegte meine wenigen Freundschaften, die ich zu der Zeit hier in Düsseldorf gefunden hatte und genoss meine Abende an der frischen Luft. Durch diese Beziehung habe ich gelernt, dass ich das Recht habe meinen Bedürfnissen nachzugehen und er lehrte mir die Worte: „Nur das beste ist gut genug für dich.“

Durch diese Trennung habe ich mit Tindern angefangen. Ich war nicht nach der Suche nach der Liebe und Sex schien auch nur eine Betäubungsmethode zu sein. Als mir bewusst geworden ist, dass ich mein ganzes Leben auf etwas hingearbeitet habe, was überhaupt nicht zu mir passte, bin ich komplett zusammengebrochen. Ich hasse Kinder. Und Häuser. Und zu viel arbeiten. Einen Job für immer und ewig zu machen. Ein normales langweiliges Leben zu führen. All das, was ich wollte, war nur ein Konstrukt der Gesellschaft. Oder das von meinen Eltern? Ich war vollkommen leer. Nur eine Hülle. Eine Marionette.

Irgendwann ist sogar die letzte Blase geplatzt. Die Entdeckung, dass ich eigentlich total pervers bin und nicht viel von Monogamie halte. (Meine Gedanken zu Polyarmorie, hier.)Von meinem ursprünglichen Traum ist nichts mehr übrig geblieben. Es ist immer noch beängstigend. Ich weiß so wenig wie noch nie in meinem Leben. Im Kink bin ich inzwischen ziemlich geankert, aber was ich mit dieser Geschichte sagen möchte ist, dass ich genau weiß wie sich Unsicherheit anfühlt. Wenn man irgendwo steht, wo jede Menge Fragezeichen gepflastert sind und überhaupt keine Ahnung hat, wo man eigentlich hin soll. Deshalb freue ich mich immer wieder Menschen zu begegnen, von den ich was lernen kann.

Achja, ich will so vieles mehr dazu schreiben, aber ich bin gerade nicht soweit noch tiefer zu gehen. Ich bin derzeit wieder komplett ausgebrannt und versuche mir so viel Stillstand wie möglich zu geben, um wieder eine bessere Verbindung zu mir selbst zu finden. Es war ein schönes Gefühl einfach nichts sinnvolles zu tun und mit dem Bett zu verschmelzen. Ich hatte mein kleines langweiliges Leben und habe es richtig genossen.

Bis bald! (:

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6 Gedanken zu “Tagebuch #5 – Die ewige Suche nach mir selbst

  1. Pingback: totd #22 - Authentisch sein | SEX.CHRONIK.

  2. Guten Morgen yuuself,

    na da hast Du ja mal einen Beitrag hingeknallt!

    Ein Text der sehr schwermütig zu lesen ist und in dem man versucht, die Gefühlswelt des Autors nachzuvollziehen. Weißt Du was beim Lesen am schlimmsten war, es ist die Tatsache, dass man Mitleid empfindet und wer möchte schon bemitleidet werden?

    Die Suche nach der eigenen Identität und nach dem Sinn des eigenen Lebens ist doch ein stetiger Prozeß. Nie hört man auf Dinge zu hinterfragen. Aber die grobe Richtung, in die ein Sein laufen sollte, die wird schon in der frühen Jugendzeit festgelegt. Nur selten weicht man vom vorgegebenen Ziel gravierend ab. Diese Rictung wird durch die Gemeinschaft geprägt. Einen sehr wesentlichen Anteil tragen die Eltern dabei. Sie sollten früh erkennen, welche zu fördernden Fähigkeiten ein Kind besitzt. Ich meine, nicht jeder kann Mathematiker werden, wenn er mit Zahlen nichts anfangen kann oder nicht jeder kann Autor werden, wenn Grammatik ein Fremdwort für ihn bleibt. Siehst Du, deshalb bin ich kein Schriftsteller geworden 🙂 .

    In seiner Jungendzeit (und auch noch in seinem jungen Erwachsenen sein) vergleicht man sich fast immer mit der Community in der man gerade steckt. Oft versucht man das Leben anderer nachzuahmen. Das ist dann ein riesen Fehler, weil man seine eigenen Stärken dabei oft in den Hintergrund schiebt, weil diese gerade nicht beliebt sind. Was passiert dann sehr oft? Richtig, sie verkümmern.

    Dein „komisches“ Ideal finde ich gar nicht wirklich komisch. Perfektionismus ist vielleicht erstrebenswert aber nicht Voraussetzung. Aber als Partnerin verständnisvoll und im Seeleneinklang mit dem Partner zu sein, dass finde ich schon schön. Jeder möchter mal in den Arm genommen werden. Und ja, eine Partnerin sollte für mich auch kochen können, denn sonst wäre die Speisekarte bei uns recht klein, da ich nur begrenzt etwas am Herd hinbekomme 😉 .

    Zu der von Dir angesprochenen letzten Beziehung halte ich mal kurz und knapp. Ich persönlich denke, dass 95% der Männer, die aus diesen Herkunftsländern stammen, die selbe Einstellung haben. Kann ja auch fast gar nicht anders sein, denn es wird noch heute dort so gelebt. ER kann tun und lassen was er will und SIE hat brav das Heim zu hüten und die Kinder zu bespaßen. PUNKT.
    Ja, ich bin ein kleiner Rassist. Aber mein bisheriges Leben hat mich kaum was anderes über diesen Menschenschlag und in diesem Zusammenhang gelehrt.

    Wenn man dann noch in ein tiefes Loch (Identitätskrise) fällt, dann endet so etwas fast immer im Absturz. Man greift zum Alkohol, zu schwachen und dann immer stärker werdenden Drogen und, ich meine es bei Dir erkannt zu haben, es endet sehr häufig im Suizid. Mir wurde mal gesagt, dass ein Suizidversuch nichts anderes als ein Hilfeschrei ist. Kann sein, weiß ich nicht. Weil, wer seinem Leben ein Ende bereiten will, der MACHT das. Ich kenne persönlich einen Fall, wo eine junge Frau ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. Das ging wie folgt: Pillencocktail, Pulsader geöffnet und mit einem Strick am Treppengeländer sich erhangen. ALLE DREI METHODEN ZUSAMMEN. Sie wollte nicht nach Hilfe rufen, nein, sie wollte einfach nur noch ihrem Leben ein Ende bereiten.

    Deshalb scheint es mir um so wichtiger, dass man in einer guten Community als Mitglied aufgenommen wird. Sei es die Kinkcommunity, wo jeder mich versteht so wie ich ticke oder sei es die Berufswelt. Natürlich auch die Familie. Dazu zählt auch die eigene Partnerschaft. Wenn diese einem Rückhalt geben, dann lässt sich vieles einfacher ertragen und leben.

    Dear yuuself,
    how cares, you`re awesome!! And be sure, a normal life isn`t boring. Make the best of it! Yes, YOU can.

    • Guten Morgen, genießt du auch den freien Tag? (:

      Ich kenne das mit dem Mitleid und ich kenne jede Menge Leute, die mit meinen Emotionen nicht umgehen können und im schlimmsten Fall selber daran zerbrechen. Meine Gefühlswelt ist ein harter Brocken. Diese kleine Geschichte hier klingt jetzt vielleicht richtig deprimierend, ist sie aus meiner Sicht gar nicht. Ich fühle mich eher erleichtert, dass ich inzwischen weiß, dass ich auf dem Holzweg war.

      Mein Problem, dass ich mit dem „komischem“ Ideal habe ist der, dass ich schon vieles längst kann. Trotzdem bin ich irgendwie nicht zufrieden und auf eine Art besessen immer besser zu werden. Ich weiß nicht genau ob es einfach nur der Ehrgeiz ist oder ein Zwang. Und vieles ist mir persönlich nicht mal wichtig, dass ich sie kann. Es ist eher so, dass ich mein Gegenüber beeindrucken möchte. Es gibt viele Menschen, die von mir begeistert sind. Es gab schon sogar Situationen, wo es so schlimm war, dass sie den Kontakt zu mir abgebrochen haben, weil sie merkten, dass ich nicht exklusiv bin. Die waren besessen von mir. Richtig grusellig.

      Ich kann über 100 Gerichte kochen, backen kann ich auch, wenn es sein muss. Habe ich schon erwähnt, dass ich jahrelang hinter der Bar gearbeitet habe? White Russian? Old Fashioned? No fucking problem (:
      Ich kann Laminat legen, Löcher in die Wände bohren, Tapeten anbringen. Ich kann bis zu einem gewissem Grad Haare schneiden und färben. Wichtig! Ich kann bestimmt über 10 verschiene Zopfarten! Ich habe mich einen Sommer lang der Kunst des Schneiderns gewidmet und eigene Sachen entworfen und genäht. Bestimmt kann ich noch andere Dinge, die mir jetzt so auf Anhieb nicht einfallen.

      Ich habe schon einen krassen Hang zum Perfektionismus, das kann ich gar nicht abstreiten. Aber ich habe gelernt, öfters mal fuck it zu sagen und mehr zu chillen (:

      Außerdem denke ich nicht, dass du kein Autor sein könntest. Ich finde, dass ich nicht besonders gut bin in Punkto Sprache. Das gleiche ich bisschen aus mit dem Inhalt und meiner Persönlichkeit. Ich lese jede Menge tolle Texte und habe das Gefühl, dass meine nicht besonders gut geschrieben sind. Aber vielleicht ist es auch so, dass ich Geschichten nicht unnötig ausmücken möchte, wenn sie nicht so geschehen sind.

      Ja, ich hatte/habe auch meine Vorurteile gegenüber solchen Männern. Ich erhoffte mir, dass er anders ist. Denn er ist viel gereist, hat in vielen verschiedenen Ländern gelebt, viele Kulturen kennengelernt, viel gesehen blabla. Aber ja, ich bin durch mit dem Thema.

      Bei mir muss man sich ehrlich keine Sorgen machen. Ja, ich dachte oft und lange über Suizid nach und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es niemals passieren wird. Du hast schon richtig erkannt, dass ich ungesunde Mittel einsetze. Ich habe schon eine Menge Abgründe hinter mich gebracht. Zu viel Alkohol, zu viel Party, zu viel Sex, Shoppingsucht, Kleptomanie, Selbstverletzung. Von harten Drogen habe ich schon immer die Finger gelassen. Ich habe als Borderliner immer eine Art Identitätskrise und auch wenn es klingt als würde ich es runterbuttern, habe ich mich daran gewöhnt. Was es nicht weniger beschissen macht (:

      • Nein, leider genieße ich nicht diesen freien Tag 😦

        Nachdem ich meine Gedanken zu deinem Blog geschrieben hatte, da fing die Hausarbeit an. Ich sollte mir echt eine Putzkraft zulegen. Dabei habe ich nur die Böden gereinigt. Staubsaugen dort, wo Auslegware ist, Kehren und Wischen, wo Laminat oder Fliesen sind. Alles immer hoch- und wegstellen. Zack, sind 3 Stunden ins Land gegangen und was hatte ich davon? Nix, außer Rückschmerzen. Naja, wem erzähle ich das 😉

        Der Hang zum Perfektionismus kann natürlich auch etwas krankhaftes haben. Dies zu beurteilen liegt nicht in meiner Macht. Trotzdem finde ich ein Streben nach Höherem irgendwie gut. Es ist für mich fast immer wichtig ein Ziel vor den Augen zu haben.

        Was das kulinarische betrifft, da bin ich schwer beeindruckt. Das bedeutet, das es jedes Essen nur ca. 3,6 mal im Jahr gibt 🙂 Fantastisch! Und backen geht auch noch, Respekt! Bei mir müsste man die Kommastelle nach rechts rücken 🙂 Zu allem Überfluss auch noch Cocktails. Okay, ich bin deutsch und mag viel lieber gutes Bier 😉

        Selbstverletzungen und Borderline gehen ja sehr häufig Hand in Hand. Hinzu kommen dann oft noch mangelndes Selbstwertgefühl, die Unfähigkeit, Gefühle auszudrücken oder Depressionen. Gut, dass sich damit die Psychologie auseinandersetzen muss. Für mich ist es sehr schwer zu fassen oder gar zu beurteilen.

        Sorgen mache ich mir keine. Warum auch? Dazu kenne ich Dich überhaupt nicht. Es wäre nur schade, wenn ich auf deine Texte verzichten müsste, weil sie mir oft ein Bild über ein anderes Leben zeigen. Das fasziniert mich ein wenig. Na klar, ich habe auch schon Parallelen gesucht und sogar gefunden.

      • Naja, bei mir stapelt sich der Haushalt schon seit einer Weile, aber naja, ich kriege es nicht wirklich hin. Also mache ich einfach was anderes, nachdem ich jetzt mal ausgeschlafen habe.

        Ich habe seit einem Monat oder so ein neues Tattoo und da ist ein Schriftzug mit dabei mit den Worten „Strive for greatness.“ Ich denke schon, dass es wichtig ist an sich zu arbeiten, nur sollte man es nicht übertreiben :). Und ich übertreibe gerne mal, haha.

        Ich mag es selbst nicht dauernd das selbe zu essen, aber es ist ja immer so, dass es manches doch öfters gibt, als andere Dinge. Ich hab‘ zumindest noch so viel Rezepte, die ich noch ausprobieren möchte :)! Bin aber schon faul wenn es darum geht für mich selbst zu kochen. Ist nicht so schlimm, ich nehme auch das Bier oder den einfachen Longdrink, statt immer einen fancy Cocktail zu trinken.

        Ich verletze mich schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr, ich fand es irgendwann einfach dämlich und hab‘ von einem Tag auf den anderen damit aufgehört. Auch wenn ich zugegebenermaßen denke, dass es gegen emotionalen Druck hilft. Ich kann inzwischen auch sehr gut meine Gefühle ausdrücken und Depressionen waren das schlimmste was es gibt. Mich graust es davor und wenn ich welche Anzeichen merke, die in die Richtung gehen könnten, lenke ich sofort entgegen :).

        Ich meinte nicht, dass du dich Sorgen machen sollst oder tust. Eher Menschen im Allgemeinem. Man wird mich nicht so schnell los, hahaha.

      • Es liest sich jetzt zumindest so, als hättest Du alles im Griff. Das finde ich gut. Natürlich ist man vor Rückschlägen nicht immer gefeit.

        Ohne jetzt despektierlich zu sein aber da gibt es doch den Spruch „Unkraut vergeht nicht“.

        Und noch ein alter Slogan „Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt…“

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