totd #20 – Selbstromantik

Wer meinen letzten Tagebucheintrag gelesen hatte, weiß, dass ich ein wenig ausgebrannt war. Ich versuche irgendwie immer wieder Aktion und Ruhe in Balance zu kriegen, aber es ist für mich eine Herausforderung. Das verlängerte Wochenende war das beste, was neben tatsächlichem Urlaub passiert ist. Seit Donnerstagabend habe ich nicht mehr das Haus verlassen und habe unglaublich viel geschlafen. Zwar war ich die meiste Zeit nicht allein, aber gute Gesellschaft und viel Entspannung ist eine tolle Kombi. Meine Batterien scheinen wieder aufgeladen zu sein und ich hoffe, dass es erstmal so bleibt! (:

Selbstromantik. Was meine ich damit? Sich selbst Gutes zu gönnen. In dem Fall hier meine ich masturbieren. Und wenn ich über Masturbieren spreche, will ich euch erzählen wie sehr ich Orgasmen liebe. Tatsächlich war ich so im Stress, dass ich meinen Fuckbuddy zwei ganze Monate nicht zu Gesicht bekommen hatte. Vorhin war es so weit und wow, Entzug kann einiges mit einem machen. Wahrscheinlich ist es nicht nur der Sex, der einfach mega gut ist, sondern auch die Sehnsucht von jemandem berührt zu werden. Das erste Mal kam ich schon, da hatte er noch nicht mal meinen Intimbereich berührt. Grrr. Gefolgt von noch mehr tollen Orgasmen. Außerdem hatte ich zum ersten Mal Sex mit einem Strap-On. Dazu erzähle ich euch in Tausend Jahren mehr. Ihr kennt ja meinen Zeitverzug.

Wie oft masturbiere ich? Hmm, ich würde sagen 1-2x im Monat. Meistens tue ich es, wenn meine Hormone kurz vor der Menstruation komplett ausrasten oder weil ich mir wieder was geiles im Kopf zusammengespannt habe. Wenn es soweit ist, dann nehme ich mir schon mal 1-2 Stunden Zeit um es richtig zu genießen. Leider kann ich nicht nur durch meinen Kopf kommen, also verbringe ich ein wenig Zeit mir Pornos oder Hentais auszusuchen. Das kann schon mal frustrierend werden, wenn ich alles als super lasch empfinde. Habe ich ein Pornoproblem? Ich denke jein. (Mehr über Pornos hier!) Mein Problem ist eher, dass ich normale Sachen langweilig finde. Je komischer, desto mehr reagiert meine Libido drauf.

Da ich meine Sexualität lange Zeit verdrängt hatte, habe ich öfters für mich hingenommen, dass ich erst mit 20 mit Masturbieren angefangen hatte. So gesehen ist es nicht unbedingt falsch, da ich mich erst zu dem Zeitpunkt wirklich bewusst damit beschäftigt hatte. Meine ersten Versuche liegen aber ein paar Jährchen mehr zurück. Ich war sicher erst 12, als ich mir meine Vagina und Klitoris an der Badewannekante gerieben hatte. Es war einer meiner „good days“ (Tage, an den ich mit wenig Mühe sehr intensiv kommen kann). Ich erinnere mich daran, wie ich an dieser Kante saß und der Orgasmus einfach unglaublich war. Schon damals hat mir einer nicht gereicht und ich verbrachte eine Weile im Badezimmer.

Meine Mutter war eine Stalkerin, also hatte ich immer Angst gehabt, dass sie mich erwischt oder mich mit Klopfen rausbringt. Vielleicht ist es der Grund, warum ich mir die größte Mühe gegeben hatte, so schnell wie möglich einen Orgasmus herzureiben. Inzwischen weiß ich, dass der erste Orgasmus viel intensiver ist, wenn ich mich in Geduld übe. Das gelingt mir aber eher weniger oft. Außer die Pornos haben mich zu Tode gelangweilt und ich verbringe noch mehr Zeit damit neue zu suchen. Zu meiner „Badewannenzeit“ konnte ich mir nach meinem Vergnügen mit der Wanne, sogar einen Orgasmus erzeugen, in dem ich meine Beine überkreuzt, sie gegeneinander gedrückt und ein wenig Innenmuskulaturspiel betrieben hatte.

Meine Orgasmen sind sehr vielfältig. Das liebe ich sehr. Squirten kann ich, aber bisher empfand ich es eher nervig, als das es sich lohnen würde. Wenn ich es kann, dann unterdrücke ich es Großteils. Es gibt Tage, wo ich mich mit Unterlagen vorbereite und mich „gehen“ lasse. Mit dem Satisfyer muss ich sogar ziemlich oft pinkeln. Einen analen Orgasmus hatte ich leider noch nie, auch wenn ich Analsex unglaublich gut finde. Ich gebe aber zu, dass ich schon gerne die Erfahrung machen möchte. Wer weiß, vielleicht passiert es mal ganz unerwartet. Wie die meisten Dinge im Leben.

Es gibt zwei Arten von Orgasmen, die ich haben kann. Den eigentlichen und den danach. Beim Geschlechtsverkehr merke ich meistens den eigentlichen gar nicht. Ich weiß nur, dass ich welche hatte, weil meine Vagina nach dem allem anfängt nochmal vor sich rumzuzucken. Je intensiver der eigentlicher Orgasmus/en war/en, desto stärker ist die Zuckung danach. Ich weiß nicht genau ob das andere Frauen auch haben, aber ich mag ihn total. Es ist meine Entspannung danach. Ich liege dann einfach nur da und genieße. Einen Orgasmus kann ich durch die Stimulation vom G-Punkt, Klitoris und dem U-Punkt erlangen. Selber kann ich durch das alleinige Klitorisreiben mit den Fingern zum Höhepunkt kommen, aber ich liebe meine Maschinen ein bisschen mehr.

Durch alleiniges lecken habe ich es auch noch nie geschafft. Mein FB kriegt es auch nur mit gleichzeitiger Penetration hin. Er und mein Geburtstagsdate sind auch die einzigen, die meinen G-Punkt kennen. Mit meinen Fingern komme ich nicht dran, da er so weit hinten ist. Dafür habe ich ja einen G-Punktvibrator (;

Habe ich schon erwähnt, dass ich Orgasmen liebe? Ich hatte gehört, dass viele Frauen nach einen oder ein paar wenigen Schmerzen bekommen. Meinerseits kenne ich das Limit noch gar nicht. Es gibt zwischendurch so Phasen, da weiß ich, dass ich eine kurze Pause brauche, weil dann einfach nichts geht, aber danach kann es wieder weiter gehen. Ich bin jedes Mal neidisch, wenn ich mir forced orgasm Videos anschaue und die Frau da zig Male zum Orgasmus gebracht wird. Frauen sehen auch so wunderschön aus, wenn sie einen Höhepunkt haben.

Habe fast vergessen zu erwähnen, dass ich auch mentale Orgasmen haben kann. Darüber hatte ich schon mal ausführlicher geschrieben, also wer es verpasst hat, kann hier nachlesen!

Ich hoffe ihr hattet Spaß auf der Reise über meine Orgasmen und ich wünsche euch schöne restliche Ostertage! Bis bald (:

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5 Gedanken zu “totd #20 – Selbstromantik

  1. Pingback: totd #25 - Sapiosexualität | SEX.CHRONIK.

  2. Pingback: #16 - Erster analer Orgasmus! | - Yuuself - SEXCHRONIK

  3. Pingback: totd #25 - Sapiosexualität | SEX.CHRONIK.

  4. Oh man, wieder mal sehr plastisch geschrieben 🙂
    Da geht was mit Kopfkino!

    Ich finde es äußerst schön, wenn Frauen so ungeniert über ihre Sexualität sich äußern können. Daumen hoch!

    Ach und nicht vergessen, wer Ostern mit den Eiern spielt hat Weihnachten die Bescherung 😉

    In diesem Sinne Wünsche ich Dir noch einen orgiastischen Restostermontag.

    • Ich bin der Meinung es sollten mehr Leute über ihre Sexualität sprechen… Denn ich finde es super interessant darüber zu lesen!

      Oh, ja cool, dann ist Weihnachten schon gerettet! XD

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